Literarischer Landgang geht weiter

Michael Kumpfmüller hat als Stipendiat seine Erkundungsreise durchgeführt Michael

Kumpfmüller hat als Stipendiat seine Erkundungsreise durchgeführtDas Projekt „Literarischer Landgang“, ein Reisestipendium durch das Oldenburger Land für hochkarätige deutschsprachige Schriftsteller, welches das Literaturbüro Oldenburg auf der Grundlage einer Förderung durch die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg vergibt, setzt einen deutlichen Akzent in der bundesweiten Literaturförderung und betont zugleich Regionalität. Als dritter Stipendiat führte der Schriftsteller Michael Kumpfmüller seine Erkundungsreise durch das Oldenburger Land vom 18. bis zum 25. September durch. Er bereiste das Gebiet des ehemaligen Landes Oldenburg mit den heutigen Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch und Vechta sowie den kreisfreien Städten Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven mit dem PKW. Diese Region zwischen der Nordseeinsel Wangerooge und den Dammer Bergen, zwischen der Weser und Ostfriesland ist mit einer Fläche von 5.724 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland. Im Oldenburger Land leben etwas mehr als 1 Million Menschen. Einigen von ihnen ist Michael Kumpfmüller als Inhaber des Landgang-Stipendiums begegnet. Seine Erkundungstour begann in Cloppenburg. Von dort ging es weiter nach Lohne, Nordenham, Delmenhorst, Jever, Westerstede und Oldenburg. Die regionalen Partner des Literaturbüros bei dem Projekt „Literarischer Landgang“ sind die Buchhandlung Terwelp in Cloppenburg, das Industrie Museum Lohne, der Verein LiteraturPlus Wesermarsch, die Städtische Galerie Delmenhorst, das Schlossmuseum Jever und der Bahnhofsverein Westerstede. Zur Vorbereitung auf die Reise stellten sie Michael Kumpfmüller umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung. Im Mai 2016 schrieb Michael Kumpfmüller für ZEIT ONLINE einen Reisebericht über eine zehntägige Tour durch Sibirien, zu der ihn das Goethe-Institut Moskau eingeladen hatte. „Ich mag Orte, denn Orte sprechen“, sagt er über sich. „Außerdem habe ich keine Scheu, mich mit Fremden zu unterhalten. Als Journalist habe ich das immer sehr genossen und nur gute Erfahrungen mit mir und den anderen dabei gemacht.“ Ob er das Oldenburger Land im September eher als Journalist oder als Schriftsteller in den Blick nahm, werden wir erfahren: Auf der Grundlage seiner Beobachtungen der Erkundungsreise verfasst er einen literarischen Reisebericht, einen Essay oder eine Kurzgeschichte. Im Mai und Juni 2018 stellt er den Text zusammen mit Monika Eden, der Leiterin des Literaturbüros Oldenburg, bei der Lesereise der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg auf den sieben Stationen seiner Erkundungstour vor.